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Wir sind das Realbaulabor

der Technischen Hochschule Lübeck

Das REALBAULABOR fungiert im Fachbereich Bauwesen der TH Lübeck als eine innovative Lehr- und Lernplattform. Es greift die lange Tradition der Selbstbauprojekte an der ehemaligen Fachhochschule auf, die aus dem Grundgedanken des energieeffizienten ökologischen Bauens mit regionalem Bezug hervorgingen.

Durch interdisziplinäre Praxisprojekte soll nicht nur Fachkompetenz vermittelt, sondern auch die Sozialkompetenz der Studierenden gestärkt werden.

Das REALBAULABOR versteht sich dabei als Plattform, die kreativen Akteuren eine Basis für die Umsetzung innovativer Projekte bietet - vom Wahlfach an der Hochschule bis hin zum interdisziplinären Demonstrations- projekt in Kooperation von Forschung und Wirtschaft.

Realbaulabor Logo

PROJEKTE

Betonkanu

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Initialräume Designtage Lübeck

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Mikado Designtage Lübeck

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Gestaltungskonzept Flur+

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Satelite of Science

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Vorentwurf: Emma Matzen, Amelie Bente Gadow, Tillmann Max Witzler, Ecem Dagarslan, Gordon Buck, Hanno Trölenberg, Lara Jessen
Planungsteam / Realbauteam: Nele Baumscheiper, Fenja Becher, Paul Tschense, Urs Seel, Bennet Sieg, Lina Semmler, Lina Langhammer, Sven Boness, Jaqueline Heller, Mohammad Moslem Heidarian, Tim Oliver Schmidt

Der Satellite of Science ist eine temporäre Dependance des Fachbereichs Bauwesen in der Lübecker Altstadt. Als sozialräumliche Intervention mitten im Herzen der Stadt verbindet der Satellite of Science seit dem Sommersemester 2019 die Technische Hochschule mit einer interessierten Öffentlichkeit. Der nur 40 qm große Raum am Rathaushof dient gleichermaßen als Atelier für Studierende im Studiengang Architektur sowie als Veranstaltungsort. Anlässlich diverser Vorträge und Entwurfspräsentationen hat sich rund um den Satellite of Science inzwischen ein immer wieder inspirierender Austausch mit weiteren Akteuren und lokalen Institutionen entwickelt.

Die Studierenden begannen ihre Arbeit am Satellite of Science im Wintersemester 2018/19 mit einer umfangreichen programmbasierten Grundlagenanalyse. Das Erkenntnisinteresse war dabei zu Beginn auf mögliche Funktionen, auf gestalterische Ansätze, wirtschaftlich darstellbare Realisierungsprozesse und vor allem auf die konkrete Analyse vorhandener Leerstände in der Lübecker Altstadt gerichtet. Nach zähen aber erfolgreichen Verhandlungen mit den Vertretern der Stadt Lübeck eröffnete sich im Sommersemester 2019 die Möglichkeit, die gesammelten Erkenntnisse in Hinblick auf einen konkreten Ort zu spezifizieren und im realen Maßstab umzusetzen. Mit großem persönlichen Einsatz und viel Sensibilität für die zarte denkmalgeschützte Architektur aus den 50er Jahren ist es den Studierenden dabei erfolgreich gelungen, mit geringem Budget und minimalen Ressourcen eine maximale atmosphärische Verdichtung zu erzielen.


Tiny House

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Lehrveranstaltung(en): Entwerfen + Konstruieren 1:1
Studiengänge: Architektur (Bachelor), Bauingenieurwesen (Bachelor)
Vorentwurf: Leonie Haller, Jan Bassen, Antonia Kruse, Benedikt Zdunek, Julia Eisner, Johannes Ströh
Planungsteam: Antonia Kruse, Johannes Ströh, Marcel Ohm, Leonie Haller, Torre Waltje, Alexander Gnärig
Realbauteam: Antonia Kruse, Johannes Ströh, Leonie Haller, Torre Waltje, Alexander Gnärig, Laura Larissa Heidorn, Sandra Ehrenberg, Patrick Sturm, Lukas Skowronski, Thore Litfil, Daniel Noah Cabella, Franziska Brunion, Naomi Nagels López, Dennis Monteiro Reixelo, Mareike Johanna Herr, Mohammad Moslem Heidarian, Amandus Schulz, Franceso Fortunato, Alina Lebang, Carlota Carneiro da Silva, Coralie Zehe, Patrick Sablowski, Sven Lemke, Daniel Granitza, Lasse Schierholz, Emil Pflug

Ein Tiny House ist ein relativ kleines und häufig auch enges Haus, das als raum- und platzsparende Alternative zu konventionellen Wohnanforderungen eine gewisse Popu- larität erlangt hat. Durch die Reduktion der Wohnflächen und des Raumvolumens soll so an einer der entscheidenden Einflussgrößen für die Entwicklung der Baukosten gedreht werden.

Die Entscheidung den Lebensmittelpunkt dauerhaft in ein Tiny House zu verlagern, erfordert aber häufig ein doch eher unkonventionelles Nutzerverhalten und im Vorfeld eine äußerst sensible und sorgfältige Planung.

Als ein junges Bauherrenpaar aus Lübeck mit der konkreten Anfrage nach den Potentialen für ein eigenes Tiny House die künftigen Architektinnen und Architekten der TH Lübeck konfrontierte, wurde zum Sommersemester 2018 die Grundlage für ein reales studentisches Entwurfsprojekt gelegt. Sechs Studierende der Architektur nahmen die sehr konventionellen Wohnbedürfnisse der realen Bauherren auf und übersetzten diese in einem verkürzten Entwurfsprozess in sechs sehr unterschiedliche und unkonventionelle Vorentwürfe. Die Vielzahl der möglichen Antworten überraschte die Bauherren und erforderte nochmals eine sehr intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen und den daraus abgeleiteten Tiny House Entwürfen. Nach einer offenen und anregenden Diskussion mit Bauherren und Entwurfsverfassern konnte sich der Entwurf von Leonie Haller durchsetzen.

Die bis dahin noch theoretischen Antworten auf die konkreten Anforderungen boten für die Studierenden eine ideale Ausgangslage, das Phänomen der Tiny House Bewegung anhand dieses Entwurfsprojektes noch tiefer zu untersuchen. Neben den besonderen raumspezifischen Anforderungen sollten im Weiteren konstruktive, gestalterische und energetische Innovationen erforscht werden, die sowohl für das individuelle als auch das serielle Bauen zukunftsweisende Alternativen bieten könnten.

Der Vorentwurf wurde daraufhin auf der eigens dafür neu geschaffenen Plattform des REALBAULABORs als real zu planendes Projekt in die Hochschullehre integriert. Eine Gruppe von Studierenden aus den Bereichen der Architektur und des Bauingenieurwesens bildeten im Wintersemester 2018/19 ein interdisziplinäres Planungsteam und überführten den Vorentwurf in eine realisierbare Ausführungsplanung.

Das Ziel dieser Planung war die nach- folgende eigenhändige Umsetzung des Entwurfes in ein modulares Bausystem, das einen möglichst einfachen und schnellen Auf-, Ab- und Umbau für weiter Forschungszwecke ermöglichen sollte.

Das durch die Studierenden im Sommersemester 2019 eigenhändig erstellte Mockup (vereinfachtes 1:1 Modell zu Demonstrationszwecken) ermöglicht nun den künftigen Bauherren, die Raumqualitäten und Größenverhältnisse ihrer reduzierten Wohnanforderungen im originalen Maßstab zu überprüfen. Den Studierenden der Architekturschule Lübeck bietet sich die Gelegenheit, die besonderen Anforderungen an die Raumgestaltung, Materialwirkung und den baukonstruktiven Ausführungsmöglichkeiten für energetisch optimierte Gebäudehüllen 1:1 am Modell des Tiny House weiter zu erforschen.

Für interessierte Besucher kann das Tiny House Mockup nach Anmeldung auf dem TH Campus besichtigt werden.

Kontakt
antonia.kruse@stud.th-luebeck.de
johannes.stroeh@stud.th-luebeck.de


Ey!Cube

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Lehrveranstaltung(en): Entwerfen + Konstruieren 1:1
Studiengang: Architektur (Bachelor)
Vorentwurf, Planungsteam und Realbauteam: Anika Daniel, Kim Inken Freund, Tamara Jona, Johanna Langmaack, Saskia Michaelis, Alexandra Schkuratov